Gegründet aus eigener Erfahrung Evidenzbasiert Gemeinnützig seit 2024

Von der Krise zur Lösung: Die Brücken-Story

Wie wir die Suchthilfe neu denken.

Frühe Intervention statt späte Klinik, sofortige Erreichbarkeit statt Wartelisten, echte Genesung statt lebenslanger Krankheit.

Das Problem: Ein System im Niedergang

Jährlich sterben in Deutschland 74.000 Menschen an den Folgen von Alkohol, Drogen und Medikamentenmissbrauch. Die direkten volkswirtschaftlichen Kosten: 74 Milliarden Euro pro Jahr. Doch das bestehende Hilfesystem erreicht ausgerechnet diejenigen nicht, die am dringendsten Hilfe brauchen.

2,6 Mio.
Menschen mit alkoholbezogenen Störungen
Destatis 2024
600.000
Drogenabhängige – 80 % ohne Behandlung
DBDD Jahresbericht
18 Mon.
Durchschnittliche Wartezeit auf Therapie
BPtK-Studie 2023
50 %
Therapieabbruchquote in stationären Kliniken
DHS-Monitoring

„Wir haben gelernt, dass das System nicht funktioniert, wenn Menschen am tiefsten fallen müssen, bevor sie Hilfe bekommen. Wir wollten das ändern – bevor es zu spät ist.“

– Guntars Locis, Gründer & 1. Vorsitzender, Brücken Suchthilfe e.V.

Traditionelle Suchthilfe vs. Brücken-Modell

Wir haben großen Respekt vor dem, was besteht. Aber wir bauen bewusst anders – dort, wo das alte System Menschen verliert.

Traditionelle Modelle

  • Wartezeiten von Monaten bis Jahren
  • Bürokratische Hürden: Überweisung, Kostenübernahme
  • Behandlung erst bei „ausreichender Schwere“
  • Stigmatisierung durch Anonymität im Hinterzimmer
  • Lebenslange Krankheitszuschreibung
  • Örtlich gebunden, keine digitale Option
  • Keine wissenschaftliche Evaluation

Brücken Suchthilfe – das Modell

  • Soforthilfe: erste Kontaktaufnahme in unter 5 Minuten
  • Keine Bürokratie: keine Überweisung, keine Anmeldung
  • Frühe Intervention: Hilfe vor dem „rock bottom“
  • Digital erreichbar – und anonym, wenn gewünscht
  • Genesungsorientierung statt lebenslangem „krank sein“
  • Hybrid: Präsenz in Düsseldorf & Hilden, digital darüber hinaus
  • Evidenzbasiert: Kerndatensatz 3.0, DHS-Standard, Evaluation

Unsere Entwicklung

1
2023 – Die Erkenntnis

Die persönliche Krise wird zum öffentlichen Auftrag

Nach eigenen Erfahrungen mit dem deutschen Suchthilfesystem erkannten wir: Das System heilt nicht, es verwaltet. Menschen müssen erst alles verlieren, bevor sie Hilfe bekommen. Wir begannen mit der Recherche: Was funktioniert wirklich? Was sagt die Wissenschaft?

2
2024 – Die Gründung

Brücken Suchthilfe e.V. wird geboren

Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Düsseldorf, Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Wir entschieden uns bewusst für ein genesungsorientiertes, evidenzbasiertes Konzept – und gegen die Schwellenangst. Erste Selbsthilfegruppen in Düsseldorf, sofortige digitale Erreichbarkeit.

3
2025 – Das Wachstum

Zweiter Standort, hybrides Modell

Eröffnung des zweiten Standorts in Hilden. Einführung des hybriden Modells: Präsenzgruppen für echte Nähe, digitale Angebote für Erreichbarkeit. Entwicklung der KI-gestützten Erstberatung. Über 500 Menschen erreicht – mit 78 % Genesungsfortschritt nach 6 Monaten (interne Evaluation).

4
2026 – Die Skalierung

Neue Städte, neues Modellprojekt

Neue Gruppen entstehen in Krefeld und Schleiz (Thüringen) – aufgebaut mit den Menschen, die sie brauchen. Etablierung als anerkannter Träger nach § 20h SGB V und wissenschaftliche Begleitung. Ziel: 10.000 Menschen jährlich vor dem Absturz bewahren.

Unsere Zielgruppe: die „Unsichtbaren“

Wir erreichen nicht diejenigen, die bereits alles verloren haben. Wir helfen denen, die noch mitten im Leben stehen – und gerade dabei sind, es zu verlieren.

Berufstätige Fachkräfte

Manager, Ärztinnen, Lehrer, Ingenieurinnen – Menschen mit funktionierender Fassade, die niemandem ihre Sucht anvertrauen können. Sie fürchten um Job und Reputation.

35–55 JahreErwerbstätigDiskretion

Junge Familien

Eltern, die zwischen Kinderbetreuung und Sucht kämpfen. Keine Zeit für stationäre Therapien, keine Lust auf stigmatisierende Angebote.

25–40 JahreKleinkinderAbendtermine

Studierende & Berufseinsteiger

Generation Z und Millennials erwarten digitale, unkomplizierte Lösungen. Sie googeln ihre Probleme – und finden uns dort, wo sie suchen.

18–30 JahreDigital NativePrävention

Menschen mit Migrationsgeschichte

Wer deutsche Bürokratie nicht versteht oder Hilfe lieber in der eigenen Sprache sucht: Wir sind auf Deutsch, Russisch und Ukrainisch erreichbar.

MehrsprachigKultursensibelNiedrigschwellig

Return on Investment: Jeder Euro zählt

Frühe Intervention ist nicht nur menschlich richtig – sie ist ökonomisch rational. Jeder investierte Euro spart dem Gemeinwesen vielfache Kosten.

1 : 7
Return on Investment
laut BZgA-Studie
45.000 €
Ersparnis pro verhinderter
stationärer Behandlung
85 %
unserer Teilnehmenden
bleiben erwerbstätig
2,3 Mio. €
Volkswirtschaftliche Ersparnis bei
100 erfolgreichen Genesungen

Für Fördergeber: Warum Brücken?

Wir sprechen die Sprache der Geldgeber: Transparenz, Evaluation, Skalierbarkeit. Unser Modell ist nicht nur sozial – es ist ökonomisch rational.

Krankenkassen (GKV/PKV)

§ 20h SGB V: Prävention und Gesundheitsförderung. Wir reduzieren stationäre Behandlungen, verhindern Rezidive und entlasten das Gesundheitssystem – ideal für Präventionsbudgets und Versorgungsverträge.

PräventionKosteneinsparung§ 20h SGB V

Öffentliche Fördermittel

Bundes- und Landesprogramme, ESF Plus, Gesundheitsfonds: Unser Modell erfüllt die Kriterien – Innovation, Evaluation, Transferpotenzial, Inklusion.

ESF PlusGesundheitsfondsModellprojekt

Stiftungen & CSR

Wir bieten messbaren Impact, transparente Berichterstattung und sichtbare Erfolgsgeschichten – ideal für Stiftungszwecke und Corporate Social Responsibility.

ImpactTransparentSkalierbar

Impact Investors

Social Impact Bonds, Pay-for-Success: Wir liefern die Daten – messbare KPIs, dokumentierte Outcomes, klare Perspektive durch staatliche Übernahme erfolgreicher Modelle.

SIBOutcome-basedEvidence-based

Unsere Förderfähigkeit: dokumentiert

  • Gemeinnützigkeitsbescheid
    Finanzamt Hilden, 12.05.2026 · Steuernummer 135/5792/26008
    Download →
  • Jahresbericht & Evaluation 2025
    Kerndatensatz 3.0, DHS-Standard, unabhängige wissenschaftliche Begleitung
    Zum Bericht →
  • Satzung & Qualitätsmanagement
    DSGVO-konform, transparente Prozesse, dokumentierte Standards
    Ansehen →
  • Förderkonzept 2026–2028
    Budgetplanung, Meilensteine, Skalierungsstrategie
    Download →

Unsere Vision 2030

Wir träumen von einer Gesellschaft, in der Sucht keine Schande mehr ist – sondern eine behandelbare Erkrankung, die wir früh erkennen und effektiv behandeln.

50.000
Menschen jährlich erreicht
Deutschlandweit, 2030
25
Städte mit Brücken-Standorten
Nationale Präsenz
80 %
Langzeit-Genesungsquote
Wissenschaftlich evaluiert
500 Mio. €
Volkswirtschaftliche Ersparnis
Kumuliert bis 2030

„Wir bauen Brücken – nicht Mauern. Zwischen Krankheit und Gesundheit, zwischen Alt und Neu, zwischen Hilfe und Selbsthilfe.“

– Der Vorstand, Brücken Suchthilfe e.V.

Werden Sie Teil der Lösung

Ob Stiftung, Krankenkasse, öffentliche Förderung oder privater Investor – wir haben das passende Kooperationsmodell für Sie.

Direkter Kontakt: Guntars Locis, 1. Vorsitzender
hello@bruecken-suchthilfe.de · +49 174 722 8681