Wissenschaftlich fundiert Kuratierte Quellen Pressekontakt

Fachwissen & Forschung.
Die Basis unserer Arbeit.

Wir orientieren uns an aktuellen Studien, evidenzbasierten Methoden und amtlichen Statistiken – und machen unsere Quellen transparent.

Auf dieser Seite finden Journalist:innen und Fachleute unsere Pressekontakte sowie eine kuratierte Auswahl der Studien, Statistiken und Leitlinien, auf denen unsere Arbeit aufbaut.

Suchthilfe in Deutschland – Fakten & Zahlen

Warum niedrigschwellige Hilfe so fehlt

2,6 Mio.
Menschen in Deutschland mit alkoholbezogenen Störungen
~15 %
davon erreichen überhaupt professionelle Hilfe
57 Mrd. €
volkswirtschaftliche Kosten von Alkohol pro Jahr
1 : 7
jeder Euro für Prävention spart ein Vielfaches an Folgekosten

Quellen: DHS – Jahrbuch Sucht · BZgA – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Fachquellen, Studien & Leitlinien

Eine kuratierte Auswahl der Quellen, auf die wir uns in Konzept, Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit stützen. Alle Links führen zu den Original-Institutionen.

12 Quellen angezeigt

Statistik jährlich
DHS – Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen

Deutsche Suchthilfestatistik

Der Jahresbericht der Suchthilfe: Wer sucht Hilfe, wie lange dauert sie, wie endet sie? Diese Zahlen sind die Grundlage unserer Bedarfsplanung – und der Beleg dafür, wie groß die Versorgungslücke ist.

Amtliche Statistik Zur Statistik
Leitlinie Stand 2024
DHS – Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen

Kerndatensatz 3.0 (KDS)

Der bundesweite Dokumentationsstandard der Suchthilfe. Er sorgt für Vergleichbarkeit und Qualität in der Suchthilfe – ein Kompass für unsere eigene Berichterstattung. (KDS 4.0 gilt ab 2027.)

Qualitätsstandard (PDF) Zum Manual
Prävention laufend
BZgA – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Kenn dein Limit

Das offizielle Präventionsportal zum Alkoholkonsum: risikoarmer Konsum, Selbsttests, Hilfsangebote. Ein erster ehrlicher Blick auf den eigenen Konsum – kostenlos, anonym und jederzeit.

Präventionsportal Zum Portal
Fachzeitschrift laufend
The Lancet Psychiatry

Forschung zu Früherkennung & Intervention

Eine der führenden internationalen psychiatrischen Fachzeitschriften. Ihre Studien belegen seit Jahren: Je früher eine Intervention bei problematischem Konsum ansetzt, desto besser die Verläufe.

Wissenschaftliche Zeitschrift Zur Zeitschrift
Open Access laufend
JAMA Network Open

Digitale & hybride Therapieformate

Open-Access-Zeitschrift des JAMA-Verbunds mit zahlreichen Studien zu internetbasierter Therapie: Online-Formate erreichen Menschen, die sonst nie Hilfe suchen würden – unser hybrides Modell baut darauf auf.

Wissenschaftliche Zeitschrift Zur Zeitschrift
Fachzeitschrift laufend
Nature Mental Health

Digitale mentale Gesundheit

Forschung zu KI-gestützter Früherkennung, digitalen Interventionen und neuen Versorgungsmodellen. Wir verfolgen diese Debatte aufmerksam – und setzen digitale Werkzeuge dort ein, wo sie Menschen wirklich nützen.

Wissenschaftliche Zeitschrift Zur Zeitschrift
Policy laufend
WHO – Regionalbüro für Europa

Alkoholpolitik in Europa

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt strengere Regulierung von Alkoholwerbung und Preispolitik. Deutschland hinkt im europäischen Vergleich hinterher – ein Grund mehr für niedrigschwellige Hilfe vor Ort.

Internationale Gesundheitspolitik Zum Thema
Gesetz gültig
SGB V – Fünftes Sozialgesetzbuch

§ 20h SGB V: Prävention stärken

Die gesetzliche Grundlage, nach der Krankenkassen innovative Präventions- und Gesundheitsförderungsprojekte finanzieren können. Auf dieser Basis arbeiten wir an der Förderung unserer Gruppen.

Gesetzestext Zum Gesetz
Evidenz laufend
Cochrane Library

Systematische Reviews zur Suchtbehandlung

Die wichtigste unabhängige Evidenzdatenbank der Medizin. Ihre Reviews zu psychosozialen Interventionen und Gruppenformaten sind der Kompass, an dem wir unsere Konzepte ausrichten.

Evidenzdatenbank Zur Datenbank
Peer-Support laufend
Ex-In – Experienced Involvement

Genesungsbegleitung aus eigener Erfahrung

Das deutsche Fortbildungsprogramm für Ex-Betroffene in der psychosozialen Versorgung. Es belegt, was wir täglich erleben: Menschen mit eigener Genesungserfahrung erreichen andere auf Augenhöhe.

Fortbildungsprogramm Zum Programm
Behörde laufend
BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

DiGA-Verzeichnis: Apps auf Rezept

Das offizielle Verzeichnis geprüfter digitaler Gesundheitsanwendungen – auch für Suchterkrankungen. Hier prüfen wir, welche digitalen Angebote ärztlich verordnet werden können.

Behördliches Verzeichnis Zum Verzeichnis
Forschung laufend
IFT – Institut für Therapieforschung München

Therapieforschung & Evaluation

Das IFT erforscht seit Jahrzehnten, welche Suchthilfe wirkt – von der Frühintervention bis zur Langzeitkatamnese. Seine Studien zur Versorgungsforschung prägen die Qualitätsdebatte in Deutschland.

Forschungsinstitut Zum Institut

Diese Auswahl wird regelmäßig aktualisiert. Letzte Aktualisierung: Juli 2026

Eigene Forschung & Evaluation

Wir evaluieren unsere Arbeit systematisch und legen die Ergebnisse offen. Transparenz und Evidenzbasiertheit sind für uns keine Schlagworte, sondern Grundsätze.

Unsere eigene Evaluation – ehrlich von Anfang an

Anonymisierte Kennzahlen Feedback der Teilnehmenden Geprüfter Jahresbericht März 2027

Wir dokumentieren unsere Arbeit vom ersten Tag an – mit anonymisierten Kennzahlen zu Gruppen, Nachfrage und Bücherfonds. Den Abschluss bildet der erste geprüfte Jahresbericht: Er erscheint im März 2027 und wird hier öffentlich einsehbar sein.

Berichte & Transparenz

Pressekontakt

Für Interviewanfragen, Hintergrundgespräche und Belegexemplare erreichen Sie uns am schnellsten per E-Mail – wir antworten tagsüber meist innerhalb weniger Stunden.

Brücken Suchthilfe e.V. · Guntars Locis, 1. Vorsitzender
hello@bruecken-suchthilfe.de · +49 174 722 8681