Modellprojekt in Entwicklung Psychotherapeutische Versorgung Versorgungsforschung

BRÜCKEN ONLINE-ZENTRUM · Arbeitstitel für Forschung: BRÜCKEN ACCESS

Psychische Hilfe finden.
Ohne Suchmarathon.

Ein verständlicher digitaler Zugang zur psychotherapeutischen Versorgung.

Sie müssen nicht wissen, wie das Gesundheitssystem funktioniert. Das geplante Online-Zentrum soll komplexe Versorgungswege im Hintergrund ordnen – und vorne nur den nächsten verständlichen Schritt zeigen.

Digital-firstaber nicht digital-only
Keine SackgasseAnschluss statt Trefferliste
Stand: August 2026Konzept- und Förderphase

Das Online-Zentrum ist derzeit kein laufender Behandlungs- oder Notfalldienst. Psychotherapeutische Behandlung soll ausschließlich durch fachlich und rechtlich entsprechend berechtigte Leistungserbringer erfolgen.

Digitaler Zugang zum Online-Zentrum – niedrigschwelliger Einstieg in psychotherapeutische Hilfe
BildplanungDas bestehende Bild kann bis zur Produktion des neuen Hero-Motivs stehen bleiben. Empfohlen ist später ein glaubwürdiges Alltagsfoto statt klassischer Telemedizin-Stockfotografie.
Zugang & Navigation GKV-orientiert Konzeptphase

Wenn Hilfe suchen selbst zur Belastung wird

Wer psychisch belastet ist, sollte nicht zuerst lernen müssen, wie Psychotherapeutische Sprechstunde, Akutbehandlung, Probatorik, Richtlinienpsychotherapie, Vermittlungscode, Krankenkasse und Terminservicestelle zusammenhängen.

Genau hier liegt die Versorgungslücke, die wir untersuchen wollen: Nicht nur die Frage, ob Angebote existieren, sondern ob Hilfesuchende den passenden Zugang tatsächlich verstehen, erreichen und bis zu einem sinnvollen Anschluss nutzen können.

Unsere Leitidee: Komplexität im Hintergrund. Klarheit im Vordergrund.

Warum ein neuer Zugangsweg untersucht werden sollte

81 %

Gesundheitskompetenz ist keine Selbstverständlichkeit

In einer 2026 veröffentlichten RKI-Auswertung wurden 81,3 % der Frauen und 81,0 % der Männer nach dem eingesetzten HLS19-Q12 einer geringen allgemeinen Gesundheitskompetenz zugeordnet.

Quelle: Robert Koch-Institut, Panel „Gesundheit in Deutschland“ 2024. Primärquelle

38 %

Digitale Terminwege sind längst Alltag

In einer internetrepräsentativen Befragung gaben 38 % an, innerhalb der vergangenen zwölf Monate einen Arzttermin über eine Online-Plattform gebucht zu haben.

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband, veröffentlicht 2025. Quelle & Methodik

51 %

Telefonischer Zugang scheitert praktisch

51 % der befragten Nutzerinnen und Nutzer von Terminplattformen nannten als Grund unter anderem, dass telefonische Terminvereinbarung nicht möglich war oder die Praxis telefonisch nicht erreicht werden konnte.

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband. Primärquelle

2026

Versorgungssteuerung ist Förderthema

Der Innovationsfonds des G-BA hat 2026 ausdrücklich das Themenfeld „Bedarfsorientierte Steuerung in der ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung“ ausgeschrieben.

Quelle: Gemeinsamer Bundesausschuss. Förderbekanntmachung

Die Zahlen beschreiben unterschiedliche Fragestellungen und dürfen nicht zu einer einzigen Ursache-Wirkungs-Aussage zusammengezogen werden. Sie zeigen jedoch, warum Verständlichkeit, Erreichbarkeit und verlässliche Navigation eigenständige Versorgungsfragen sind.

Unsere Antwort: Ein Zugang. Ein nächster Schritt. Keine Sackgasse.

Das Online-Zentrum soll bewusst kein möglichst großes Verzeichnis von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten werden. Der Schwerpunkt liegt auf Orientierung, Passung, realer Verfügbarkeit, Kostenklarheit und Anschlussfähigkeit.

01

Verständlich statt Verwaltungssprache

Menschen beantworten Fragen aus ihrem Alltag. Fachbegriffe werden dort erklärt, wo sie wirklich benötigt werden.

02

Fragen statt Suchen

Nicht „Welches Verfahren brauche ich?“, sondern: „Was ist gerade Ihre Situation?“

03

Nächster Schritt statt Trefferliste

Wenige nachvollziehbare Optionen statt hundert Namen und Telefonnummern.

04

Kostenklarheit vor der Buchung

Regelversorgung, möglicher Vertrag, Selbstzahlerangebot oder noch ungeklärte Kostenübernahme müssen erkennbar sein.

05

Keine Sackgasse

Wenn der erste Weg nicht verfügbar ist, soll eine nachvollziehbare Alternative folgen – nicht nur „keine Termine gefunden“.

06

Digital-first, nicht digital-only

Der schnelle digitale Weg ist zentral. Ergänzende menschliche Navigation und alternative Zugänge bleiben Teil des Modells.

So einfach soll sich der Einstieg anfühlen

Die folgende Darstellung ist bewusst keine fertige Anwendung, sondern ein Beispiel für die geplante Informationsarchitektur.

Beispielansicht · kein laufendes Angebotmobile-first · verständliche Sprache

Was brauchen Sie gerade?

Ich suche zum ersten Mal psychotherapeutische Hilfe
Ich habe bereits mit einer Praxis gesprochen
Ich habe einen Vermittlungscode
Ich komme aus Klinik oder Reha
Ich suche Hilfe für mein Kind
Ich suche Hilfe für einen Angehörigen
Ich weiß noch nicht, welche Hilfe passt
1 · SituationWenige verständliche Fragen statt Selbstdiagnose.
2 · KostenwegFrüh erkennen, welcher Finanzierungsweg grundsätzlich in Betracht kommt.
3 · AnschlussKonkreter nächster Versorgungsschritt oder nachvollziehbare Alternative.
Oberfläche des Online-Zentrums: der Einstieg in drei verständlichen Schritten
Der Einstieg ins Online-Zentrum in drei verständlichen Schritten.

„Keine Sackgasse“ als Qualitätsprinzip

Das Projekt soll nicht daran gemessen werden, wie viele Treffer eine Suche ausgibt. Entscheidend ist, ob aus einem Hilfebedarf ein nachvollziehbarer Versorgungsschritt entsteht.

Erstkontakt
→
Psychotherapeutische Sprechstunde oder anderer fachlich geeigneter Erstzugang
Nach Sprechstunde
→
Akutbehandlung, Probatorik, Richtlinienpsychotherapie oder anderer passender Anschluss
Keine direkte Kapazität
→
Alternativer Zeitraum, bestehender Terminservice, Partnernetz oder menschliche Navigation
Anderer Bedarf
→
Psychiatrie, Beratungsstelle, Selbsthilfe, Suchthilfe oder andere geeignete Struktur
Akute Gefahr
→
Bestehende professionelle Krisen- und Notfallwege – außerhalb des Online-Zentrums

Bestehende Angebote sind Teil der Lösung

Terminservicestellen, Praxissuchen, Videotherapie und kommerzielle Terminplattformen leisten bereits wichtige Beiträge. Das Online-Zentrum soll diese Strukturen nicht abwerten oder ersetzen.

Der Innovationsansatz liegt an einer anderen Stelle: Wir wollen untersuchen, wie bestehende Zugangswege aus Sicht von Hilfesuchenden verständlicher zusammengeführt werden können – insbesondere dort, wo Menschen nicht wissen, welcher Weg für ihre Situation der richtige ist.

Unsere Aufgabe ist nicht, noch mehr Informationen bereitzustellen. Unsere Aufgabe ist, aus vorhandenen Möglichkeiten einen verständlichen nächsten Schritt zu machen.

Was das Online-Zentrum bewusst nicht ist

Kein Notfalldienst

Akute Gefahrenlagen gehören in bestehende medizinische und psychiatrische Notfallstrukturen.

Keine automatische Diagnose

Ein Routing-System darf keine Psychotherapie-Indikation oder medizinische Diagnose vortäuschen.

Kein Ersatz für 116117

Bestehende öffentliche Termin- und Vermittlungswege sollen sinnvoll eingebunden werden.

Kein beliebiger „Psychologen-Marktplatz“

Behandlung psychischer Störungen erfolgt nur durch fachlich und rechtlich dazu berechtigte Leistungserbringer.

Menschliche Navigation: persönliches Beratungsgespräch im Online-Zentrum
Menschliche Navigation bleibt Teil des Modells: persönliche Begleitung statt anonymer Liste.

Menschliche Navigation bleibt Teil des Modells

Ein digitaler Weg ist schnell – aber nicht jede Situation lässt sich mit einem Formular lösen. Deshalb soll das Modell eine ergänzende Versorgungsnavigation vorsehen, wenn Menschen beim Übergang in die nächste Versorgungsebene Unterstützung benötigen.

Navigatorinnen und Navigatoren behandeln nicht. Sie diagnostizieren nicht. Ihre Aufgabe ist organisatorisch: erklären, Übergänge erleichtern, geeignete bestehende Wege sichtbar machen und verhindern, dass eine Person nach einem erfolglosen Kontakt wieder am Anfang steht.

Angehörige bleiben Teil des Online-Zentrums

Die bisherige Idee des Online-Zentrums – Unterstützung für Partner, Eltern, erwachsene Kinder und Familien – wird nicht verworfen. Sie wird zu einem eigenen Versorgungspfad innerhalb des größeren Modells.

Wer Hilfe für einen nahestehenden Menschen sucht, soll nicht automatisch in Psychotherapie geleitet werden. Je nach Situation können Angehörigenberatung, Familienberatung, Selbsthilfe, Suchthilfe oder eine eigene psychotherapeutische Abklärung geeigneter sein.

Mehrsprachigkeit als Zugangsfrage

BRÜCKEN arbeitet bereits mehrsprachig. Im Pilot soll deshalb untersucht werden, wie Sprache und Migrationserfahrung den Zugang zur psychotherapeutischen Versorgung beeinflussen. Deutsch und Russisch sind als Ausgangssprachen vorgesehen; weitere Sprachen sollen abhängig von Bedarf, Partnerstruktur und Finanzierung ergänzt werden.

Rechtliche Architektur: Zugang organisieren, Behandlung sauber trennen

Für Förderpartner & Forschung

Förderlogik

BRÜCKEN ACCESS

Modellprojekt zur Entwicklung und Evaluation eines niedrigschwelligen, patientenzentrierten und digital unterstützten Zugangs zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung.

Untersucht werden soll, ob eine verständliche Zugangsarchitektur, reale Kapazitätsinformationen, transparente Kostenwege und eine anschlussorientierte Navigation den individuellen Suchaufwand reduzieren und den Übergang in eine bedarfsgerechte Versorgung verbessern können.

VersorgungssteuerungGesundheitskompetenzPatientenzentrierungDigitale ZugängeMigrationAnschlussversorgung

Warum das Förderfenster 2026 besonders relevant ist

Der Innovationsfonds des G-BA hat 2026 das Themenfeld „Bedarfsorientierte Steuerung in der ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung“ ausgeschrieben. Vollständige Anträge sind laut Förderbekanntmachung bis 20. Oktober 2026, 12:00 Uhr einzureichen.

Parallel hat das Bundeskabinett am 15. Juli 2026 den Entwurf des GeDIG beschlossen. Vorgesehen sind technische Grundlagen für digitale Erst- bzw. Bedarfseinschätzung, elektronische Überweisung und digitale Terminvermittlung; für Terminplattformen werden transparente und bedarfsgerechte Verfahren adressiert.

Die Passung des Projekts zu einer konkreten Förderbekanntmachung muss im Konsortium anhand der jeweils geltenden Förderbedingungen geprüft werden. Die öffentliche Projektseite ersetzt keine formelle Förderfähigkeitsprüfung.

ACCESS UNDER STRESS

Die Nutzerfreundlichkeit einer Gesundheitsplattform darf nicht nur mit gesunden Testpersonen in ruhiger Umgebung geprüft werden. Das Projekt soll deshalb untersuchen, ob Menschen den Zugangsweg auch dann verstehen und bewältigen können, wenn sie psychisch belastet, erschöpft, ängstlich oder kognitiv stark beansprucht sind.

Forschungsfrage: Kann ein Mensch den nächsten Versorgungsschritt verstehen und nutzen, ohne selbst zum Experten für das Versorgungssystem werden zu müssen?

Geplante Arbeitspakete

AP 1

Versorgungsanalyse & Co-Design

Patientenreisen, bestehende Zugänge, Abbruchpunkte, GKV-Logik, Migrationserfahrung und Anforderungen von Leistungserbringern erfassen.

AP 2

Zugangs- und Routingmodell

Fachlich sichere Entscheidungslogik entwickeln, ohne automatische Diagnose oder unzulässige Heilversprechen.

AP 3

Nutzerzentrierte Zugangsarchitektur

Verständliche Sprache, mobile-first, kommunikative Barrierearmut, Mehrsprachigkeit und iterative Usability-Tests.

AP 4

Kapazität & Anschluss

Erprobung, wie reale Verfügbarkeit, bestehende Terminservices und Partnerkapazitäten sinnvoll zusammengeführt werden können.

AP 5

Versorgungsnavigation

Menschliche Unterstützung für komplexe Übergänge definieren, qualifizieren und mit klaren Rollen- und Datenschutzgrenzen erproben.

AP 6

Evaluation & Transfer

Wirkung, Nutzbarkeit, Zugangsgerechtigkeit, Wirtschaftlichkeit und Übertragbarkeit mit wissenschaftlichen Partnern untersuchen.

Woran wir Wirkung messen wollen

Zeit bis zum qualifizierten ErstkontaktWie lange dauert es vom Hilfebedarf bis zu einem fachlich geeigneten ersten Kontakt?
Zeit bis zum AnschlussWie lange dauert es vom Erstkontakt bis zum tatsächlich begonnenen nächsten Versorgungsschritt?
SuchaufwandWie viele Kontakte, Anrufe und Wiederholungen muss eine Person selbst leisten?
Keine-Sackgasse-QuoteWie viele Teilnehmende erhalten einen nachvollziehbaren Anschlussweg statt eines Abbruchs?
VerständlichkeitWie schnell und korrekt verstehen Nutzerinnen und Nutzer den nächsten Schritt?
ZugangsgerechtigkeitUnterscheiden sich Ergebnisse nach Sprache, Migrationserfahrung, Alter, Region oder digitaler Kompetenz?
Versorgungsnetz und Forschung: interdisziplinäres Projektteam des Online-Zentrums
Das Online-Zentrum eingebettet ins bestehende Versorgungsnetz – mit Forschung und Evaluation.

Geplantes Konsortium

  • BRÜCKEN Suchthilfe e.V. – Patientenperspektive, Selbsthilfe, Zugang, Migration, Co-Design und Implementierung
  • Hochschule / Versorgungsforschung – Studiendesign, Evaluation, Statistik und wissenschaftliche Verwertung
  • Psychotherapeutische Leistungserbringer / Praxisnetz / MVZ – fachliche Verantwortung und reale Versorgungskapazitäten
  • Krankenkasse(n) – Versorgungslogik, mögliche Vertragsmodelle, Transfer und gegebenenfalls Routinedaten
  • Kommunale und psychosoziale Partner – Anschlusswege außerhalb der Psychotherapie

Finanzierung: modular statt künstlich klein gerechnet

Ein belastbarer Gesamtetat soll erst nach Konsortium, Studiendesign, Fallzahlplanung und Rollenverteilung festgelegt werden. Für Förderpartner wird das Projekt modular kalkuliert, unter anderem für:

Versorgungsforschung

Studienprotokoll, Evaluation, Statistik, Publikation und Transfer.

Zugangsarchitektur

Co-Design, verständliche Sprache, UX-Forschung und Barrierearmut.

Technische Infrastruktur

Sichere Plattform, Schnittstellen, Kapazitätslogik und Datenschutz.

Versorgungsnavigation

Personal, Qualifizierung, Supervision und Übergangsmanagement.

Mehrsprachigkeit

Deutsch und Russisch als Startpunkt, weitere Sprachen nach Bedarf.

Transfer

Übertragbarkeit auf weitere Regionen, Krankenkassen und später europäische Partner.

Perspektive Europa

Der europäische Transfer soll nicht darin bestehen, dieselbe Plattform unverändert in andere Länder zu kopieren. Übertragbar werden sollen vielmehr die Prinzipien: verständlicher Zugang, transparente Kostenwege, anschlussorientierte Navigation, Mehrsprachigkeit und messbare Zugangsgerechtigkeit.

Erst wenn das Modell in Deutschland praktisch erprobt und evaluiert ist, soll geprüft werden, welche europäischen Förderprogramme und Partnerstrukturen für einen grenzüberschreitenden Transfer passen.

Quellen & regulatorischer Bezug

Robert Koch-Institut (2026) · Allgemeine Gesundheitskompetenz Erwachsener in Deutschland, Panel „Gesundheit in Deutschland“ 2024.
Verbraucherzentrale Bundesverband (2025) · Marktcheck und Befragung zur digitalen Arztterminbuchung.
G-BA Innovationsfonds (2026) · Bedarfsorientierte Steuerung in der ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung.
Bundesministerium für Gesundheit (2026) · GeDIG und digitale Elemente eines künftigen Primärversorgungssystems.
116117 · Bestehender Zugang zu psychotherapeutischer Sprechstunde und Terminvermittlung.
Psychotherapeutengesetz § 1 · Berufsbezeichnung und Berufsausübung.
SGB V § 140a · Besondere Versorgung.

Der ehrliche Stand: Das neue Online-Zentrum ist ein Modellkonzept in Entwicklung, kein bereits laufendes psychotherapeutisches Versorgungsangebot. Partner, Vertragsmodelle, technische Architektur, Studiendesign, Fallzahlen und Gesamtbudget werden erst im Förder- und Konsortialprozess verbindlich festgelegt. Was wir heute klar benennen können, sind das Problem, die Zielrichtung und die Qualitätsprinzipien.

Häufige Fragen

Ist das Online-Zentrum bereits eine laufende Psychotherapie-Plattform?

Nein. Es befindet sich in Konzept- und Förderphase. Die öffentliche Seite beschreibt das geplante Modell und trennt bewusst zwischen Vision, Förderplanung und bereits bestehender Versorgung.

Bezahlt meine Krankenkasse die Psychotherapie?

Das hängt vom konkreten Leistungserbringer und Versorgungsweg ab. Leistungen der GKV-Regelversorgung sollen klar als solche gekennzeichnet werden; ergänzende Vertragsmodelle werden separat geprüft. Eine pauschale Kostenübernahme durch jede Krankenkasse versprechen wir nicht.

Ersetzt das Online-Zentrum die 116117?

Nein. Die 116117 ist ein bestehender öffentlicher Zugangsweg. Das Modell soll untersuchen, wie solche bestehenden Wege verständlich eingebunden und mit weiteren Anschlussoptionen kombiniert werden können.

Wer darf Psychotherapie anbieten?

Psychotherapeutische Behandlung soll ausschließlich durch fachlich und rechtlich entsprechend berechtigte Leistungserbringer erfolgen. Navigation, Technik und Selbsthilfe sind etwas anderes als Psychotherapie.

Was passiert in einer akuten Krise?

Das Online-Zentrum ist kein Notfall- oder Krisendienst. Für akute Gefahrenlagen gelten die bestehenden professionellen Notfall- und Krisenwege.

Menschen brauchen keine längere Liste. Sie brauchen einen Weg in Hilfe.

Helfen Sie uns, einen verständlichen, sicheren und wissenschaftlich überprüfbaren Zugang zur psychotherapeutischen Versorgung zu entwickeln.

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