Führungskraft & Sucht
Nach außen tragen Sie Verantwortung. Nach innen trägt Sie seit Langem etwas anderes.
Anonyme Selbsthilfegruppe für Menschen in verantwortungsvollen Positionen – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr in Hilden. Kostenlos. Absolut diskret.
Diese Gruppe ist für Sie, wenn …
- … Ihr Terminkalender voll ist, Ihre Leistung stimmt – und trotzdem der Abenddrink, das Wochenende oder die Tablette längst den Rhythmus Ihres Tages bestimmt.
- … Sie Meister darin sind, dass niemand etwas merkt: weder im Büro noch zu Hause. Und genau das zermürbt Sie.
- … Sie glauben, aufhören zu können, wann immer Sie wollen – es aber schon länger nicht mehr versucht haben.
- … ein Entzug oder eine Beratungsstelle für Sie nicht infrage kommt, weil Ihr Name, Ihre Firma oder Ihre Position es nicht erlauben.
- … Sie nachts um drei wissen: So geht es nicht weiter – und morgens um sieben wieder funktionieren.
Sie sind kein Einzelfall. Sucht trifft Menschen in Verantwortung genauso oft wie alle anderen – sie wird nur besser versteckt. Und gerade hier ist der Preis des Schweigens am höchsten.
So läuft ein Treffen ab – Schritt für Schritt
Diskretion ist bei uns kein Versprechen, sondern Struktur: kein Klarname nötig, keine Krankenkasse, keine Akten. So läuft ein Treffen ab:
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Ankommen – ab 17:45 Uhr
Der Eingang ist unauffällig, Parkplätze sind vorhanden. Niemand wird fragen, woher Sie kommen oder was Sie beruflich tun.
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Kurze Begrüßung
Nur Vornamen – wenn überhaupt. Was im Raum gesagt wird, bleibt im Raum. Das ist kein Spruch, sondern die Grundregel.
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Offene Runde – ca. 60 Minuten
Menschen, die tagsüber Entscheidungen treffen – und abends dieselbe Falle kennen wie Sie. Auf Augenhöhe, ohne Hierarchie.
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Ende – gegen 19:30 Uhr
Sie gehen zurück in Ihr Leben. Der einzige Unterschied: Sie müssen das Thema nicht mehr allein tragen.
Das Wichtigste auf einen Blick
Warum eine eigene Gruppe für Führungskräfte?
Weil Ihre Situation anders ist: Sie können nicht „einfach mal“ in die nächste Beratungsstelle, wenn danach möglicherweise ein Aktenvermerk existiert. Sie können nicht krankgeschrieben werden, ohne dass es auffällt. Und in einer Runde, in der es um Arbeitslosigkeit und Schulden geht, spricht es sich schwer über Vorstandsdruck und die Verantwortung für zweihundert Mitarbeiter.
Hier sitzen Menschen, die beide Welten kennen: die perfekte Fassade und das, was dahinter bröckelt. Niemand wird Ihnen erklären, dass Sie „die Kontrolle verloren“ haben – das wissen Sie selbst am besten. Wir sprechen darüber, wie Sie sie zurückbekommen, ohne dass Ihr Leben dabei öffentlich wird.
„Ich dachte, ich wäre der Einzige, der morgens präsentiert und abends leert. Im Raum saßen fünf andere, die dasselbe Leben führten.“
– Teilnehmer der Gruppe, anonymFragen, die uns vor dem ersten Besuch erreichen
Wie sicher ist die Anonymität wirklich?
Ich bin nicht sicher, ob ich „süchtig“ bin. Ich funktioniere doch.
Was, wenn ich dort jemanden treffe, den ich beruflich kenne?
Diskret. Auf Augenhöhe. Jeden Donnerstag.
Kommen Sie einfach vorbei – oder buchen Sie Ihren Platz unter einem Namen Ihrer Wahl. Keine Krankenkasse, keine Akte, keine Spur.