„Nicht ich habe die Sucht verursacht.“
Nicht durch zu viel Liebe, nicht durch zu wenig Strenge, nicht durch Ihre Fehler. Diese Krankheit haben Sie nicht gemacht – egal, wie oft Ihnen das Gegenteil gesagt wird.
Das ist Co-Abhängigkeit – ein erlerntes Muster, keine Charakterschwäche.
Und was erlernt ist, kann man auch wieder verlernen. Diese Seite erklärt in klaren Worten, was mit Ihnen passiert – und warum nichts davon Ihre Schuld ist.
Co-Abhängigkeit bedeutet: Ihre Stimmung, Ihr Schlaf, Ihre Pläne und Ihr Selbstwert hängen davon ab, ob ein anderer Mensch gerade trinkt, konsumiert oder spielt. Sie organisieren Ihren Alltag um die Krankheit eines anderen – und verlieren dabei sich selbst.
Es betrifft Partnerinnen und Partner, Eltern, erwachsene Kinder, Geschwister und enge Freunde. Niemand entscheidet sich dafür. Es entsteht schleichend aus Liebe, Angst und dem verzweifelten Wunsch, die Kontrolle zu behalten, wenn alles außer Kontrolle gerät.
Je mehr Sätze Sie innerlich mit „Ja“ beantworten, desto wahrscheinlicher ist Co-Abhängigkeit ein Thema für Sie:
Drei Sätze, die in der Arbeit mit Angehörigen seit Jahrzehnten den Anfang bilden. Sie klingen zuerst hart. In Wahrheit nehmen sie Ihnen eine Last, die nie Ihre war:
Nicht durch zu viel Liebe, nicht durch zu wenig Strenge, nicht durch Ihre Fehler. Diese Krankheit haben Sie nicht gemacht – egal, wie oft Ihnen das Gegenteil gesagt wird.
Kein Verstecken, kein Zählen, kein Ultimatum der Welt hat je einen Menschen dauerhaft clean gemacht. Kontrolle erschöpft am Ende nur eine Person: Sie.
Heilung kann nur von dem Menschen selbst kommen. Was Sie können: wieder für sich selbst sorgen. Und genau das verändert oft mehr als jeder Kontrollversuch.
Der nächste Schritt hängt davon ab, wo Sie gerade stehen:
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