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Ich habe fast aufgehört
Über die endlosen „Ab Montag“ – und warum „fast“ nicht reicht. Eine Geschichte über den Moment, in dem alles kippt.
Eine ehrliche Geschichte über die Tage, in denen man am liebsten aufgeben würde – und über die kleinen Siege, die am Ende zählen.
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Worum geht es in diesem Buch?
Man kann sein ganzes Leben vor der Sucht eines anderen davonlaufen – und eines Tages merken, dass man bei der eigenen angekommen ist.
Nadja wächst ohne ihre Mutter auf und lernt früh, wenig zu verlangen, niemandem zur Last zu fallen und Nähe nicht zu selbstverständlich zu erwarten. Kristina wächst mit einem Vater auf, dessen Alkohol bestimmt, welche Stimmung zu Hause herrscht. Sie lernt Schritte zu deuten, Versprechen zu misstrauen und lieber selbst zu gehen, bevor jemand anderes sie verlassen kann.
Beide nehmen etwas aus ihrer Kindheit mit, das später wie Stärke aussieht: Selbstständigkeit, Kontrolle, Anpassung, die Fähigkeit weiterzumachen. Doch Überlebensstrategien verschwinden nicht automatisch, nur weil man erwachsen wird. Manchmal verändern sie nur ihre Form.
„Ich habe fast aufgehört“ ist ein Roman nach wahren Begebenheiten über Sucht, Familie, weitergegebene Verletzungen und die vielen Versuche, sich selbst zu versprechen: diesmal wirklich. Eine Geschichte darüber, warum ein „fast“ jahrelang wie Fortschritt wirken kann – und warum Veränderung erst beginnt, wenn man aufhört, mit sich selbst zu verhandeln. Namen, Orte und einzelne persönliche Details wurden zum Schutz der Betroffenen verändert.
- Umfang
- 151 Seiten
- ISBN
- 9789403931050
- Formate
- PDF · Softcover 14,8 × 21 cm
- Sprache
- Deutsch
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- Menschen, die reale Lebensgeschichten lesen möchten – ohne erhobenen Zeigefinger.
- Angehörige, die die Dynamik von Konsum, Rückfällen und Kontrollverlust besser verstehen wollen.
- Leserinnen und Leser, die Erfahrungen mit Familie, Beziehungen oder Abhängigkeit aus einer anderen Perspektive sehen möchten.
- Fachkräfte und Ehrenamtliche, die niedrigschwellige erzählende Literatur einsetzen möchten.
Keine Diagnose. Eine Geschichte.
Dieses Buch erzählt eine Geschichte, die auf realen Erfahrungen und Lebenswegen basiert. Namen und erkennbare Details wurden verändert. Das Buch stellt keine Diagnose und ersetzt keine professionelle Beratung oder Behandlung.
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