Ihre Patienten warten Monate auf einen Platz. Wir überbrücken diese Zeit.
Sie kennen das: Diagnose gestellt, Warteliste voll, der Mensch steht allein da. Genau für diese Lücke arbeiten wir – und genau dafür brauchen wir Sie.
Brücken Suchthilfe führt Selbsthilfegruppen für Betroffene und Angehörige. Keine Therapie, keine Konkurrenz zu Ihrer Arbeit – sondern die Brücke, bis sie beginnt.
Vier Wege, wie Sie als Fachkraft helfen können
Vom zeitlich Kleinen bis zum Regelmäßigen – Sie entscheiden, was zu Ihrem Berufsalltag passt:
1. Wartelisten-Brücke
Der direkteste Weg: Empfehlen Sie unsere Gruppen Ihren Patienten für die Wartezeit auf den Therapieplatz. Selbsthilfe stabilisiert, reduziert Rückfälle in der Wartezeit und macht den Einstieg in die Therapie leichter.
- Gruppen dienstags & donnerstags in Düsseldorf und Hilden
- Kostenlos, anonym, ohne Anmeldung über die Kasse
- Auch für Angehörige – oft die Vergessenen
2. Fachliche Beratung
Prüfen Sie unsere Gruppenkonzepte und Materialien mit Ihrem Fachblick: Was fehlt? Was ist riskant? Was können wir besser machen?
- Gelegentlich, nach Absprache
- Konkrete Texte und Abläufe statt Theorie
- Ihr Hinweis verändert die Praxis direkt
3. Psychoedukation
Ein Vortrag oder Workshop pro Quartal – zu Themen, die unsere Mitglieder wirklich bewegen: Rückfallprävention, Co-Abhängigkeit, Umgang mit Scham, Angehörigenarbeit.
- Für Betroffene und Angehörige
- Vor Ort oder online
- Sie erreichen Menschen, die (noch) keine Praxis betreten
4. Supervision
Unsere Gruppenleiter arbeiten ehrenamtlich und tragen viel. Regelmäßige Supervision schützt sie vor Überforderung – und die Gruppen vor Fehlentwicklungen.
- Monatlich oder nach Bedarf
- Fallbesprechung ohne Namen
- Stärkung der ehrenamtlichen Leiter
Warum wir sagen: Selbsthilfe, keine Therapie
Diese Grenze ist uns wichtig – und sie ist der Grund, warum die Zusammenarbeit funktioniert:
Was unsere Gruppen sind
- Selbsthilfe: Erfahrene helfen Erfahrenen
- Brücke in der Wartezeit und Begleitung danach
- Ort für Angehörige, die sonst nirgends hinkönnen
- Kostenlos, anonym, niedrigschwellig
Was sie nicht sind
- Keine Therapie und kein Therapie-Ersatz
- Keine Diagnosen, keine Behandlung
- Keine Konkurrenz zu Praxen und Kliniken
- Kein Ersatz für den Notfall (dafür ist die 112 da)
Was wir Ihnen bieten – und was nicht
Das bekommen Sie
- Ein dankbares, motiviertes Feld: Menschen, die wirklich wollen
- Flexibilität: Umfang und Zeiten nach Ihrem Alltag
- Einblick in die Realität der Wartezeit – nah dran am Menschen
- Vernetzung mit einem jungen, wachsenden Verein
Das sagen wir ehrlich
- Derzeit ist alles ehrenamtlich – auch für Fachkräfte
- Kein Honorar, keine Kassenabrechnung, keine Verträge
- Wir sind ein junger Verein im Aufbau, nicht alles ist perfekt
- Wenn sich die Finanzlage ändert, sagen wir es ebenso offen
Ihre Fragen, ehrlich beantwortet
Bieten Sie Therapie an?
Bekomme ich ein Honorar?
Wie kann ich Patienten an Sie verweisen?
Wie viel Zeit kostet die Mitarbeit?
Lassen Sie uns sprechen
Ob Verweis, Beratung, Workshop oder Supervision – schreiben Sie uns zwei Zeilen, wer Sie sind und was Sie sich vorstellen können. Wir antworten persönlich.